Beteiligungsprojekt „Zukunft Obere Stadt Wolfsberg“

Im Jahr 2014 startete der Prozess mit einem Architekturwettbewerb „Obere Stadt Wolfsberg“ zur Neugestaltung des Juwels der Wolfsberger historischen Altstadt. Im Wettbewerb ging es darum in etwa 7.000m2 der Wolfsberger Altstadt zu gestalten, attraktiver und lebendiger zu machen.

Auftraggeber:
Stadgemeinde Wolfsberg

Umsetzung:
ballon Architekten ZT OG
scan Agentur für Markt- und Gesellschaftsentwicklung

Die Herausforderungen, die im Wettbewerb neben der unmittelbaren Gestaltung des Straßenraums zu bearbeiten waren, sind der lärmende Durchzugsverkehr, leerstehende Geschäfte, wenig Platz für FußgängerInnen, fehlende Aufenthaltsbereiche, etc. mit dem Ziel eine Begegnungszone zu schaffen. Der Wettbewerb wurde von einem Grazer Archtitekturbüro gewonnen.

Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die Aufgabe der Neugestaltung und Belebung der Innenstadt nicht ohne die Beteiligung der Bevölkerung und von wichtigen Anspruchsgruppen stattfinden kann. Im November 2015 wurde ein intensiver Beteiligungsprozess gestartet. Neben der Durchführung von Stammtischen und Arbeitsgruppen war die Errichgung der Stadtwerkstatt in einem Leerstand ein wesentlicher Meilenstein.

Projektraum

Ein ehemaliges leerstehendes Modehaus wurde im Rahmen einer Zwischennutzung zu diesem offenen Projektraum transformiert. Die Stadtwerkstatt wird gemeinsam mit dem OTELO (Offenes Technologielabor) genutzt und steht unterschiedlichen städtischen Initiativen mit Raumbedarf zur Verfügung.

Kreativwirtschaft

Die Kreativwirtschaft, die Verbindung von Handwerk und Design und innovative unternehmerische Bereiche  werden angesprochen um die Obere Stadt Wolfsberg im 21. Jahrhundert zu einem interessanten Ort des Lebens, Wohnens, Arbeitens und Wirtschaftens zu gestalten.

Stadtwerkstadt

Mit der Eröffnung der Stadtwerkstatt wurde im Rahmen des Prozesses ein erster konkreter Umsetzungsschritt geschaffen. Weiters wurden während des Prozesses unterschiedliche Aktivitäten im öffentlichen Raum gestartet.

Damit wurden erste Impulse zur Attraktivierung und  Aufwertung gestartet. Darüber hinaus wurden bereits konkrete Maßnahmen in Kunst und Kultur, Soziales, Jugend und zur Förderung des Zusammenlebens gestartet.

Im Jahr 2017 wird mit baulichen Maßnahmen begonnen und begleitend dazu werden konkrete Projektideen weiterentwickelt.